{"id":195,"date":"2013-09-29T10:30:39","date_gmt":"2013-09-29T10:30:39","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.orgelbau-schulte.de\/?p=195"},"modified":"2013-09-29T10:30:39","modified_gmt":"2013-09-29T10:30:39","slug":"die-gdo-tagung-in-koeln-aus-der-sicht-eines-orgelbauers","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/orgelbau-schulte.de\/en\/die-gdo-tagung-in-koeln-aus-der-sicht-eines-orgelbauers\/","title":{"rendered":"Die GDO-Tagung in K\u00f6ln aus der Sicht eines Orgelbauers"},"content":{"rendered":"<p><strong><span style=\"font-family: Calibri, sans-serif;\">Die GDO kommt nach K\u00f6ln? Da mach&#8216; ich mit! &#8211; Die GDO-Tagung 2013 in K\u00f6ln aus Sicht eines Orgelbauers<\/span><\/strong><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Calibri, sans-serif;\"><b>D<\/b><\/span><span style=\"font-family: Calibri, sans-serif;\">er Entschluss zur Teilnahme kam nicht von ungef\u00e4hr, da wir mit einem der Hauptorganisatoren der GDO-Tagung, Herrn Stefan Braun, bereits w\u00e4hrend unseres USA-Orgel-Projekts, dem Import und der Restaurierung einer historischen Steere&amp;Turner \u2013 Orgel f\u00fcr die Gemeinde St. Maternus in K\u00f6ln-Rodenkirchen, sehr angenehm zusammen gearbeitet haben. Die Neugier war geweckt, zumal ich zuvor noch nie an einer GDO-Tagung teilgenommen habe. Auch ein Grund, mir das \u201evolle Programm\u201c zu geben, also alle Tage inklusive aller Late-Night-Specials etc.<br \/>\n<\/span><span style=\"font-family: Calibri, sans-serif;\">Gerne ging ich auch auf Herrn Brauns Bitte ein, als Busbegleiter bzw. als Referent an unseren Orgeln in K\u00f6ln-Vingst (St. Theodor), K\u00f6ln-Rodenkirchen (St. Maternus) und nat\u00fcrlich unserer Queen am Rhein in Bonn-Limperich (Heilig Kreuz) aktiv mitzuwirken.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Calibri, sans-serif;\">Ich hatte keine Ahnung, was mich erwartete. Nat\u00fcrlich gab es etliche Stimmen, die vor allem die Altersstruktur der GDO zum Thema hatten. Gerade auf meinen Sozialen Medienkan\u00e4len gab es schon im Vorfeld den ein oder anderen interessanten Kommentar. Nichtsdestotrotz wollte ich so unbefangen wie m\u00f6glich an die Sache heran gehen und mir selber ein Bild machen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Calibri, sans-serif;\">Sonntag, der 28.7. beginnt sowohl fr\u00fch als auch feierlich mit der ersten (und einzigen) Probe des unter der Leitung von Winfried Krane zusammengestellten Projektchores, der mit Vierne&#8217;s \u201eMesse solenelle\u201c das Hochamt im K\u00f6lner Dom musikalisch untermalt, was auch f\u00fcr die Kurzfristigkeit ganz gut gelingt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Calibri, sans-serif;\">Singen macht hungrig \u2013 so verbringe ich die Zeit bis zur \u00d6ffnung des GDO-Tagungsb\u00fcros zusammen mit meinen Mits\u00e4nger\/innen im Fr\u00fch&#8217;s Brauhaus. Der Gesang geht weiter, diesmal in Form einer Horde FC-K\u00f6ln Fans, die sich zur Generalprobe f\u00fcr das sp\u00e4tere Spiel gegen D\u00fcsseldorf ebenfalls im Fr\u00fch trifft. Was ist schon ein Viertelton unter FC-Freunden&#8230; aber alles auswendig, ohne Noten!<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Calibri, sans-serif;\">Vierne im linken und Fangesang im rechten Ohr geht es am Nachmittag zum GDO-Tagungsb\u00fcro an der Trinitatiskirche. Erste Bekannte werden begr\u00fc\u00dft, rund ein Dutzend Orgelbegeisterte w\u00fchlen konzentriert in den Notenst\u00e4nden des Butz-Verlags. Ein aufmerksamer Hans-Peter B\u00e4hr steht daneben und ber\u00e4t. Und tats\u00e4chlich die ersten Facebook-Bekanntschaften, denen man endlich einmal pers\u00f6nlich gegen\u00fcbersteht.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Calibri, sans-serif;\">Nach der Anmeldung erst einmal einen Kaffee am B\u00fcdchen nebenan geholt. Das scheint einen Nerv zu treffen \u2013 \u00fcber \u201eWo haben Sie den Kaffee her?\u201c kommt man ins Gespr\u00e4ch.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Calibri, sans-serif;\">So dauert es auch nicht lange bis zur Er\u00f6ffnung der Tagung in der anliegenden Trinitatiskirche. \u00dcber 300 Personen sind angemeldet, insofern ist die Kirche gut gef\u00fcllt. Ich sitze hinten und kann so nicht nur Zahl, sondern auch Altersstruktur der Teilnehmer ganz gut \u00fcberblicken. Mein erster Eindruck: gute Mischung. Keineswegs das \u201eSilbermeer\u201c, auf das man mich seelisch schon vorbereitet hatte.<br \/>\n<\/span><span style=\"font-family: Calibri, sans-serif;\">GDO-Pr\u00e4sident Prof. Schneider beginnt die Veranstaltung mit seiner Begr\u00fc\u00dfungsrede. Sowohl ihm als auch den folgenden Rednern in Person von Herrn Stefan Braun und Vertretern der beiden Kirchen und der Stadt sind Freude und Spannung auf die kommenden Tage ins Gesicht geschrieben. In seinem kurzweiligen Festvortrag gibt Prof. Karl-Heinz G\u00f6ttert einen oft augenzwinkerndern \u00dcberblick \u00fcber die Orgelstadt K\u00f6ln, bevor dann tats\u00e4chlich die ersten Orgelt\u00f6ne der GDO-Tagung erklingen: Johannes Quack spielt an der Klais-Orgel.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Calibri, sans-serif;\">Es w\u00fcrde den Rahmen sprengen, \u00fcber jede einzelne Orgel zu berichten. (Das habe ich ja auch bereits in meinen \u201elive-tweets\u201c getan&#8230;) Etliche sind mir bereits bekannt, wie z.B. die Instrumente der romanischen Kirchen, die Orgel des Altenberger Doms (der quasi bei mir um die Ecke steht). Viel Neues ist auch dabei. Ich denke da nicht zuletzt an die \u201eNeuss-Krefeld-M\u00f6nchengladbach\u201c, Tour, w\u00e4hrend der ich auch als Busbegleiter t\u00e4tig bin. Eben an dem Tag, an dem es den einzigen \u201eSchluckauf\u201c im ansonsten perfekt organisierten Programm gibt. Wo ist Bus Nummer 3? Der Fahrer ist nicht zu erreichen. W\u00e4re (nat\u00fcrlich) mein Bus gewesen. So nehme ich Herrn Brauns Platz in Bus 1 ein \u2013 ohne gr\u00f6\u00dfere Kenntnis der Fahrstrecke. Navi sei Dank! Nur die letzte und entscheidende Einfahrt verpassen wir. \u201eHier ist es! Hier rechts m\u00fcssen wir&#8230;\u201c kriege ich noch heraus, bevor die Krefelder Lutherkirche schon an uns vorbeizieht und unseren Blicken entschwindet. Die anschlie\u00dfende Rundreise durch Krefeld hat auch was.<\/span><\/p>\n<p><span class=\"Apple-style-span\" style=\"font-family: Calibri, sans-serif;\">7 Tage, 28 Orgeln der unterschiedlichsten Couleur. Werke deutscher Hochromantik (Walcker &#8211; Krefeld Lutherkirche, Sauer \u2013 MG-Rheydt), neobarocke Instrumente (Peter &#8211; K\u00f6ln Kart\u00e4userkirche), sogar mitteldeutsch inspirierte Orgeln (Wegscheider \u2013 K\u00f6ln Michaelshoven), bis hin zu modernen, z.T. experimentellen Orgeln (Klais \u2013 Schlosskirche BN, Peter \u2013 K\u00f6ln Kunststation St. Peter) \u2013 es wird die ganze Palette der K\u00f6ln\/Bonner Orgellandschaft aufgezeigt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Calibri, sans-serif;\">Ob mir alles gef\u00e4llt? Sicherlich nicht \u2013 auch als Orgelbauer hat man eben so seine pers\u00f6nlichen Pr\u00e4ferenzen. Aber es zeigt sich wieder einmal des \u00d6fteren, dass selbst die sch\u00f6nste Orgel nicht gegen einen akustisch, sagen wir \u201esuboptimalen\u201c Raum ank\u00e4mpfen kann. In einem speziellen Fall tut mir sowohl Orgel als auch Orgelbauer wirklich aufrichtig Leid&#8230;<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Calibri, sans-serif;\">Alles andere als Leid werde ich die \u201eLate-Night-Specials\u201c. Der Abend mit Claudio Brizi an seinem Claviorganum in Maria Lyskirchen ist schlichtweg atemberaubend! Begeisterungsst\u00fcrme des kritischen Fachpublikums nach BWV 565 \u2013 noch Fragen?<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Calibri, sans-serif;\">40 Finger \u2013 424 Tasten, eher am modernen Ende der musikhistorischen Skala angesiedelt, aber nicht minder eindrucksvoll. Markus Hinz, Thomas Ro\u00df, Matthias Haarmann und Meik Impekoven an sage und schreibe acht Instrumenten. Irre!<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Calibri, sans-serif;\">F\u00fcr das letzte Late Night Special wird der Dom (ja, der K\u00f6lner!) nur f\u00fcr die Teilnehmer der GDO Tagung ge\u00f6ffnet. So intim habe ich die Orgeln des Doms noch nie erlebt, selbst bei meinem damaligen Besuch w\u00e4hrend des Baus des Langhausorgel nicht. Ein besonderer Dank gilt da nat\u00fcrlich Domorganist Prof. B\u00f6nig.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Calibri, sans-serif;\">Drei unserer Orgeln sind auch mit von der Partie, die auch alle ausgezeichnet vorgestellt werden: Stefan Harwardt an unserer US-Steere&amp;Turner-Orgel in K\u00f6ln Rodenkirchen \u201eSt. Maternus\u201c, Christian Jacob an unserer Queen am Rhein in Bonn-Limperich und Dirk-Johannes Neumann in K\u00f6ln-Vingst \u201eSt. Theodor\u201c, letzterer sogar mit seiner eigenen Komposition \u201e1. Sinfonie f\u00fcr Orgel solo\u201c. Trotz H\u00fcftprobleme schafft es auch mein Vater, in Vingst und Rodenkirchen anwesend zu sein, was mich sehr freut.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Calibri, sans-serif;\">Einzig schade ist, dass K\u00f6ln-Porz \u201eSt. Josef\u201c als unser Opus Maximum mit III\/41 nicht im Programm ist, aber die Sanierungsarbeiten in der Kirche machten dem leider einen Strich durch die Rechnung.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Calibri, sans-serif;\">Doch es folgen weitere \u201emagische\u201c Momente. So zum Beispiel, als Christian Jacob in Limperich mit der Sylvestrina celestes und dem 32&#8242; im Pedal die vielleicht leisesten T\u00f6ne der Tagung spielt \u2013 kollektives Augenleuchten, nicht zuletzt nach etlichen Dezibelschlachten der Vortage&#8230;<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Calibri, sans-serif;\">Pomp\u00f6s geht aber auch: die neue Hochdruck-Tuba ert\u00f6nt das erste mal, quasi als sneak preview. 16-8-4. Ich h\u00f6re sie das erste Mal nach dem Einbau unter Wettkampfbedingungen. Bewegend!<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Calibri, sans-serif;\">Ich freue mich sehr \u00fcber die vielen positiven R\u00fcckmeldungen.<\/span><\/p>\n<p>\u201e<span style=\"font-family: Calibri, sans-serif;\">Die Glocken von St. Kunibert l\u00e4uten nur an hohen Festtagen, wenn es einen neuen Papst gibt \u2013 und wenn die GDO kommt.\u201c so Stefan Braun nach dem kurzen aber feinen Konzert von Prof. Geffert an der Kuhn-Orgel in St. Kunibert. Und tats\u00e4chlich: 5 Minuten lang volles L\u00e4utwerk. Beeindruckend. Handys und Kameras werden Richtung Kirchturm gereckt. Ja, meine ist auch dabei. Irgendwie schaffe ich es, parallel mit meinem Smartphone einen Tweet auf meine Social-Media-Kan\u00e4le abzufeuern. Wieder frage ich mich, was meine Mit-Teilnehmer von meiner ganzen Handy-Flitscherei halten m\u00f6gen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Calibri, sans-serif;\">Die Mitgliederversammlung gebe ich mir nat\u00fcrlich auch \u2013 wenn schon, denn schon. Ich werde nicht entt\u00e4uscht. Die Ausblicke auf die kommenden Tagungen machen Lust auf mehr. Bert Wisgerhof stellt die Tagung 2014 in Bergamo vor. 2015 geht\u2019s nach Dresden (sp\u00e4testens da muss ich mit!), Zwolle 2016 wird beschlossen. Mein Daumen wirbelt \u00fcber mein Smartphone. Ich laufe im Berichterstatter-Modus.<\/span><\/p>\n<p>\u201e<span style=\"font-family: Calibri, sans-serif;\">Tag 7 h\u00e4lt f\u00fcr Unentwegte noch ein Dessert bereit\u201c hei\u00dft es im Tagungsprogramm. Nat\u00fcrlich bin ich einer der Unentwegten \u2013 und f\u00fcr Desserts bin ich sowieso immer zu haben. Also geht&#8217;s in die Eifel zu den K\u00f6nig-Orgeln im Kloster Steinfeld und in Schleiden. Ich treffe nach Jahren endlich mal Friedbert Weimbs wieder.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Calibri, sans-serif;\">Apropos Orgelbauer \u2013 wo sind sie geblieben? Nur wenige Kollegen sind dabei. Schade. Desto mehr freut mich jede M\u00f6glichkeit zum Austausch. Der liebevoll gestaltete Grillabend bei Klais war da nat\u00fcrlich die perfekte Gelegenheit.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Calibri, sans-serif;\">Stichwort Austausch. Eine weitere sch\u00f6ne Erfahrung w\u00e4hrend der Tagung ist das pers\u00f6nliche Treffen mit etlichen meiner Facebook-Bekanntschaften. Matthias Haarmann, Meik Impekoven, Simon Botschen, Wietse Meinardi, Bert Wisgerhof&#8230; endlich steht man sich auch in Person gegen\u00fcber. H\u00e4tte ich so nicht erwartet.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Calibri, sans-serif;\">Grunds\u00e4tzlich sind die Gespr\u00e4che und das gemeinsame abendliche bzw. n\u00e4chtliche Miteinander nicht minder spannend als die vielen Instrumente. Dabei ist es mir egal, ob mein Gegen\u00fcber 17 oder 70 Lenze hat. Ja, ich komme noch einmal auf das (leidige?) Thema der Altersstruktur. Nat\u00fcrlich ist die Mehrheit an \u00e4lteren Orgelfreunden\/-innen nicht von der Hand zu weisen. Das Problem einer bestehenden, funktionierenden Gruppe konstant f\u00fcr Nachwuchs zu sorgen ist kein GDO-spezifisches, sondern liegt in der Natur der Sache \u2013 banal, aber wahr.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Calibri, sans-serif;\">In der Tat konnte ich beobachten, dass die mittlere Altersschicht etwas sp\u00e4rlich besetzt ist. Daf\u00fcr gab es \u00fcberraschend viele junge Leute. F\u00fcr mich als Orgelbauer ein kleiner Lichtblick am ansonsten alles andere als sonnigen Horizont des deutschen Orgelbaus. Diese beiden Gruppen zusammenzuf\u00fchren ist sicherlich eine Aufgabe, die es innerhalb der GDO zu bew\u00e4ltigen gilt. Aber: es gibt ihn, den Nachwuchs.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Calibri, sans-serif;\">Davon abgesehen spielt sicher auch der triviale Grund eine Rolle, dass Pension\u00e4re sich eher eine ganze Woche frei nehmen k\u00f6nnen als mitten im Beruf stehende Mittvierziger&#8230;<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Calibri, sans-serif;\">Irgendwann ist auch der letzte Orgelton verklungen. Herzliche Abschiede, viele H\u00e4nde zu sch\u00fctteln. \u201eBis n\u00e4chstes Jahr.\u201c Was bleibt ist ein runder, stimmiger Eindruck einer minuti\u00f6s durchorganisierten Tagung. Das Orga-Team, bestehend aus Prof. B\u00f6nig, Prof. Geffert, Eckard Isenberg, Matthias Haarmann und \u2013 last not least \u2013 Hauptorganisator Stefan Braun, hat in meinen Augen ganze Arbeit geleistet. Das zeigt sich nicht zuletzt an dem Tagungsprogramm in Buchform.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Calibri, sans-serif;\">Einen Vergleich mit fr\u00fcheren Tagungen kann ich nicht ziehen, da dies wie gesagt meine erste GDO-Tagung war \u2013 aber mit Sicherheit nicht meine letzte!<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em><span style=\"font-family: Calibri, sans-serif;\">Oliver Schulte, August 2013<\/span><\/em><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die GDO kommt nach K\u00f6ln? 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