Änderungen

 2006-heute
 

Seit Anfang 2006 ist Oliver Schulte Inhaber des Unternehmens und mit dem Erwerb des mittlerweile nicht mehr zwingend erforderlichen Meistertitels und des Titels als Gepr. Betriebswirt HWK sowohl fachlich als auch unternehmerisch für die Zukunft gerüstet.

Der Strukturwandel des deutschen Orgelbaus machte jedoch auch vor Orgelbau Schulte nicht Halt. Ein geplatzter, bereits im Bau befindlicher Großauftrag stürzte Orgelbau Schulte 2008 in eine schwere Krise.

Tiefgreifende Änderungen in der Unternehmensstruktur waren die Folge. Der schwere, aber notwendige Restrukturierungsprozess war zwingend erforderlich, um das Unternehmen für die geänderten Ansprüche der Zukunft zu wappnen. Der lange Zeit fast ausschließliche Schwerpunkt Orgelneubauten war deutschlandweit drastisch gesunken. Doch mit der englisch-romantischen Orgel zu Bonn-Limperich ist ein Projekt gelungen, dass nicht nur den neuen Schwerpunkt definiert hat, sondern auch den Namen Schulte mit einem Schlag bundesweit ins Gespräch gebracht hat.

Konsolidiert wurde dieser Trend mit der Restaurierung der historischen amerikanischen Steere&Turner-Orgel von 1869 für die Gemeinde "St. Maternus" in Köln-Rodenkirchen, die auch Thema des Vortrags von Oliver Schulte des am September 2011 stattfindenden Orgelsymposiums in Berlin zum 10-jährigen Jubiläum der Hook-Orgel von 1870 war.

Die Überwindung dieser Krise war ein harter, schwerer Weg - doch er hat sich gelohnt!

Innerhalb weniger Jahre hat sich viel geändert. Was sich nicht geändert hat ist der hohe Anspruch an Qualität, die Suche nach neuen Lösungen für alte Probleme und der freundliche und ehrliche Umgang mit Kunden. Darüber hinaus hat sich in den letzten Jahren ein internationales Netzwerk nach England, Irland und den USA entwickelt, nicht zuletzt auf Grund der aktiven Präsenz in Sozialen Medien.